Neun neue Verbandsprüfer stärken den Genossenschaftsverband We-ser Ems
veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 02/2026
Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Prüfungen zum Verbandsprüfer in den Bereichen Ware und Banken verstärken neun neue Verbandsprüfer unseren Verband. In einer Feierstunde in der Genossenschaftsakademie Weser Ems in Rastede wurden ihre Leistungen gewürdigt – verbunden mit einem Blick auf vielfältige Karriereperspektiven innerhalb der genossenschaftlichen Welt.
Der Genossenschaftsverband Weser-Ems (GVWE) erweitert sein fachliches Fundament: Neun neue Verbandsprüferinnen und ‑prüfer haben ihre anspruchsvolle Prüfung in den Bereichen Ware und Banken erfolgreich abgeschlossen. In einer offiziellen Feierstunde am 19. Januar in der Genossenschaftsakademie Weser‑Ems in Rastede wurde dieser wichtige Meilenstein nun gemeinsam gewürdigt.
Bereits Ende 2025 hatten die Absolventinnen und Absolventen nach bestandenen Prüfungen ihre Zeugnisse und Urkunden erhalten. Die Feierstunde bot damit nicht nur einen feierlichen Rahmen zur nachträglichen Anerkennung der Leistung, sondern auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur gemeinsamen Rückschau auf die intensive Ausbildungszeit.
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Verbandsdirektor Axel Schwengels den neuen Verbandsprüfern kleine Präsente und gratulierte herzlich zum erfolgreichen Abschluss. In seinen Worten hob er die hohe fachliche und persönliche Leistung hervor, die für das Bestehen der Prüfungen erforderlich sei. Zugleich gab er einen kurzen Überblick über die vielfältigen beruflichen Perspektiven, die sich nun eröffnen: Von einer weiteren fachlichen Spezialisierung über den Weg zum Wirtschaftsprüfer bis hin zu Führungspositionen wie dem Bankvorstand stünden den Absolventinnen und Absolventen zahlreiche Entwicklungsoptionen offen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst blickten ebenfalls positiv auf die zurückliegende Ausbildungsphase zurück. Gelobt wurden insbesondere die intensive Schulung sowie die große Themenvielfalt. Gerade diese breite inhaltliche Aufstellung werde als Stärke empfunden, da sie ein ganzheitliches Verständnis der Prüfungs- und Beratungsaufgaben ermögliche. Eine frühzeitige Spezialisierung sei zu Beginn der Ausbildung kaum vorstellbar und aus Sicht vieler Teilnehmender auch nicht sinnvoll.
Ein weiterer Punkt, der von allen Beteiligten einhellig betont wurde, war das Präsenzmodell der Schulungen in Montabaur. Dieses habe sich nicht nur fachlich bewährt, sondern biete vor allem Vorteile für das Netzwerken. Der persönliche Austausch forme und stärke die genossenschaftliche Familie und erleichtere zugleich die Konzentration auf die komplexen Inhalte der Ausbildung.
Mit den neun neuen Verbandsprüfern gewinnt der GVWE somit nicht nur qualifizierte Fachkräfte, sondern auch engagierte Persönlichkeiten, die das genossenschaftliche Prüfungswesen in Zukunft weiter mitgestalten werden.
